Das moderne Fahrrad erreicht Kopf und Herz der Menschen
Europa-Marktführer Schwalbe erwartet wieder erfolgreiches Branchenjahr
„Radfahren wird immer mehr zum Erlebnis“, stellt Frank Bohle fest, „kommt aber auch immer stärker im Alltag der Menschen an.“ Die Fahrradbranche könne durch diesen doppelten Trend zuversichtlich in die Frühjahrssaison starten, meint der Geschäftsführer der Ralf Bohle GmbH, die durch ihre Fahrradreifen der Marke Schwalbe bekannt ist. „In der Freizeit boomt der Fahrradtourismus, im Alltag der Städte Europas wächst der Radverkehr seit einigen Jahren deutlicher als jeder andere Verkehrsträger“, erläutert Bohle zufrieden eine Entwicklung, für die das Unternehmen Bohle seit Jahrzehnten geworben hat: „Wir wurden lange als einsame Rufer belächelt, wenn wir vom großen Potential des Fahrrads gesprochen haben.“ Zahlreiche Innovationen rund ums Rad hätten neue Kundenschichten jeden Alters erschlossen: „Die Freude an der Bewegung in frischer Luft wird von modernster Technik gefördert – und das alles umweltschonend und gesund zugleich. Das Fahrrad heute erreicht also Kopf und Herz der Menschen.“
Elektrofahrräder sorgen für neue Kunden Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Branche ist in den letzten Jahren das Elektrofahrrad. Rund 300.000 E-Bikes wurden 2011 in Deutschland verkauft, erneut deutlich mehr als im Vorjahr. „Dieser Erfolg fasziniert umso mehr, weil eine Hightech-Branche wie die Autoindustrie keine 2.000 Elektroautos in Deutschland verkaufen konnte.“ Für Frank Bohle steht auch das Elektrorad für die neue Freiheit, sich individuell anders zu bewegen: „Mit den ausgereiften Elektrorädern werden ganz neue Kundenkreise für das Fahrrad begeistert. Und wir bieten dazu die passenden Reifen.“ Bohle erwähnt dazu die Reifen der auch bei E-Bikes beliebten Marathon-Familie. Daneben die speziell für schnelle Elektroräder entwickelten Energizer-Reifen, die mit ihrer griffigen Gummimischung für mehr Sicherheit in Kurven und bei Nässe sorgen. Der führende Fahrradreifenhersteller aus Reichshof bei Köln blickt erneut auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die Bohle-Gruppe steigerte sich 2011 auf einen Umsatz von 140 Millionen Euro, nach 115 Millionen im Vorjahr. Damit wächst das Unternehmen um mehr als 20 Prozent, also wieder deutlich stärker als die deutsche Fahrradbranche, in der man mit einem Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich rechnet. Das Unternehmen bleibt der unbestrittene Marktführer bei Fahrradreifen in Europa. Für den Schwalbe-Geschäftsführer war aber das letzte Jahr nicht nur erfreulich: „Seit drei Jahren verteuert sich unsere Produktion ständig. Vor allem die Rohstoff- und Energiepreise steigen enorm und bereiten uns Kopfzerbrechen.“
Das Fahrrad als individuelles Lifestyle-Produkt ist eine weitere Entwicklung, bei der Schwalbe stilprägend mitwirkt. Moderne Fahrräder im Retro-Look werden mit den passenden Reifen in Farben wie Creme, Braun oder Anthrazit ausgestattet. Für Frank Bohle ist auch das wichtig: „Wir sind bei diesen Fahrradtrends führend dabei, haben mit den Ballonreifen vor über zehn Jahren sogar einen neuen urbanen Stil begründet.“ Auch in der Fahrradkleidung werde mittlerweile jeder Geschmack bedient: „Wer es nicht sportiv-knallig mag, der kann jetzt funktionale Hosen und Jacken mit elegantem Understatement tragen. Die neue Freiheit rund ums Fahrrad lässt kaum Wünsche offen.“ Doch auch im Profisport ist Schwalbe weiterhin vertreten. Das neuformierte Profiteam Radioshack-Nissan-Trek entstand aus den Teams Radioshack sowie Leopard Trek, das bereits 2011 von Schwalbe gesponsert wurde. Der handgenähte Ultremo HT Schlauchreifen ist den ehemaligen Leopard Trek-Fahrern Fränk und Andy Schleck, Fabian Cancellara und Jens Voigt noch in bester Erinnerung: „Ein wirklich hervorragendes Produkt: sehr schnell, sehr zuverlässig und zugleich herausragend beim Grip. Am klarsten spielt es seine Überlegenheit auf regennassen Alpenpässen aus. Darum ist Schwalbe die Reifenwahl Nummer eins für Radioshack Nissan Trek.“ Darüber hinaus sponsert Schwalbe seit Jahren den deutschen Radklassiker „Rund um Köln“, der traditionell am Ostermontag ausgetragen wird.