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Selbstbewusstes Auftreten der Fahrradbranche

 

Marktführer Schwalbe: Die Europäer fahren mehr Rad – auch im Alltag

Was anfangs nur schwache Signale zu sein schienen, hat sich in den letzten Jahren zu einem starken Trend entwickelt: Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad im Alltag, wie Frank Bohle, der Geschäftsführer der Ralf Bohle GmbH, zufrieden feststellt: „Die neuen hochwertigen Räder machen einfach Spaß und passen zum sportlichen Lebensstil vieler Europäer in den Metropolen.“ Das durch seine Marke Schwalbe bekannte Unternehmen aus Reichshof bei Köln habe seit Jahrzehnten Fahrradreifen für den anspruchsvollen Alltagsradler entwickelt und hergestellt. Bohle verbindet den Trend mit dem Erfolg der eigenen Produkte: „Mit unseren Innovationen für besseren Pannenschutz steht Schwalbe für komfortables und sicheres Radeln gerade auch in den Städten.“

Der Schwalbe-Geschäftsführer sieht jetzt immer mehr Signale, dass die Politik das Fahrrad als Verkehrsmittel ernstnimmt. Dafür gebe es auch überzeugende Gründe: „Zuwachsraten von fast zwanzig Prozent in den letzten Jahren bietet sonst kein Verkehrsträger.“ Nach diesen Erfolgen könne die Fahrradbranche auch selbstbewusster auftreten. Das Unternehmen Bohle spreche schon lange vom Fahrrad als Verkehrsmittel der Zukunft, aber „vor zehn Jahren schienen wir noch einsame Rufer in der Wüste zu sein“.

Anders als in anderen Branchen profitiere der Fachhandel besonders vom „Megatrend Fahrrad“. Fachkundige Beratung benötigt der Kunde auch auf dem schnell wachsenden Markt der Elektrofahrräder. Frank Bohle verweist darauf, dass Schwalbe als einziger Anbieter schon seit dem letzten Jahr drei spezielle Reifen für E-Bikes im Programm habe, die ein ECE-Prüfzeichen mit einer Zulassung bis 50 Stundenkilometer vorweisen können.

Der Europa-Marktführer bei Fahrradreifen blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurück. Der Umsatz der Bohle-Gruppe ist auf 104 Millionen Euro gestiegen gegenüber 101 Millionen 2008. Nach starken zweistelligen Wachstumsraten in den Vorjahren hat Schwalbe nun also einen Gang zurückgeschaltet. Für Geschäftsführer Bohle kommt das gerade zur rechten Zeit: „Das tut unserer Unternehmensgruppe gut. Solche Atempausen im Wachstum sind sinnvoll, weil wir weiterhin für Innovation und Qualität stehen wollen. Das erwarten unsere Kunden zu Recht.“

Ethikpreis der Branche für „Rolliday“
Auf einem ganz anderen Feld ist Schwalbe jetzt geehrt worden: Der erste Ethikpreis des Verbunds selbstverwalteter Fahrradbetriebe (VSF) ist Ende Februar in Berlin an Schwalbe gegangen. Gewürdigt hat die Jury den „Rolliday“, bei dem tausende Besucher hunderte Rollstuhlsportler auf dem Bohle-Firmengelände erleben können. Die Vielfalt des Rollstuhlsports beeindruckt dabei die Gäste. „Der Rolliday ist ein riesiger, Spaß und Mut machender Rollstuhlsport-Event“, heißt es in der Begründung der Jury für den Ethikpreis. Der Rolliday knüpft an eine lange Firmentradition an, denn Schwalbe stellt seit 25 Jahren auch hochwertige Rollstuhlreifen her.

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